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I N F O    I / 2 0 1 6

 

Liebe Kunden,

 

auf diesem Weg möchte ich Sie wieder über einige wichtige bzw. interessante Themen in unserem Wirkungsbereich informieren.

 

1.

Bedrohung durch Viren, Trojaner und andere Schadsoftware

 

Aktuell werden v.a.D. Trojaner massenweise per Email verteilt. Sicher haben auch Sie schon Emails mit „Ihre Telekomrechnung“, „Mahnung“ oder ähnlichem Betreff erhalten, welche meist zu externen Links führen. Auch in jüngster Vergangenheit waren wieder PCs in Artpraxen von Schadsoftware befallen, auch und obwohl aktuelle, hochwertige Virenscanner eingesetzt wurden! Dadurch sehe ich meine Auffassung, auch wenn diese zum Teil belächelt wird, bestätigt, Emailempfang/freier Internetzugang hat nichts im Praxis-EDV-Netz zu suchen. Natürlich ist es zusätzlicher Aufwand, wenn Email-/ Browserzugang nicht direkt auf dem Praxis-EDV-PC zur Verfügung steht. Aber die Gefahr der kompletten Vernichtung des Datenbestandes oder der Veröffentlichung von schutzbedürftigen Daten müsste diesen Aufwand rechtfertigen.

Das Argument, ich passe doch auf und öffne keine unbekannten Mails, mag für den Praxisinhaber die Gefahr noch relativieren, aber wie sieht es aus, wenn Mitarbeiter Emails empfangen und bearbeiten müssen?

Technisch ist es möglich, Internetnetz und Praxis-EDV-Netz zu trennen und trotzdem z.B. im Praxis-EDV-Netz Fernwartung, KV-SafeNet oder Onlineupdate zu nutzen, auch mit einem gemeinsamen Internetzugang. Auch wenn es aufwendig einzurichten und zu nutzen ist, empfehlen wir nach wie vor die Trennung dringendst. Übrigens entspricht meine Auffassung der gemeinsamen Bekanntmachung von Bundesärztekamer und KBV „Empfehlungen zur ärztlichen Schweigepflicht, Datenschutz und Datenverarbeitung in der Arztpraxis“ ! Sprechen ggf. Sie  auch mit Ihrem Datenschutzbeauftragten darüber.

 

Nachtrag, der Verschlüsselungs-/ Erpressungs-Trojaner „Locky“ hat in den USA die Daten eines Krankenhauses unbrauchbar gemacht, in Deutschland sind ähnliche Fälle bekannt und es wird allein in Deutschland mit 5000 Infektionen! pro Stunde gerechnet!  Der Trojaner ist durch Virenscanner meist nicht zu identifizieren.

Öffnen Sie keine Emails mit Anhang, oder klicken Sie nicht auf Links in Emails, insbesondere wenn diese nicht vertraut sind.

 

2.

Windows 10 Upgrade

 

Führen Sie bitte nicht an dienstlichen PC das kostenlose Windows 10 Upgrade durch!

 

Das erste Problem ist derzeit, dass es an Freigaben verschiedener Praxis-EDV-Hersteller fehlt. Selbst wenn diese Freigaben vorliegen, können Sie nicht davon ausgehen, dass sämtliche Software oder v.a.D. auch Hardware problemlos mit dem neuen Betriebssystem kompatibel ist oder für alle Geräte (z.B. Drucker, Scanner, Grabber usw.) neue Windows 10 Treiber vorliegen! Insbesondere dieses Problem hat schon in einigen Praxen zu massiven Störungen durch ausgefallene Arbeitsplätze geführt.

 

 

3.

Zimmer-MedizinSysteme

 

Wir sind seit 3.Quartal 2015 Partner der Firma  Zimmer-MedizinSysteme (www.zimmer.de)für den Bereich Nord-/West-Sachsen, Großraum Halle und Ost-Harz.

Als DSP (Digital-Solution-Partner) sind wir exklusiv berechtigt die Zimmer-Produkte im Bereich Herz-Kreislauf-Diagnostik zu installieren, anzubinden, sowie den entsprechenden Service zu leisten (auch im Garantiezeitraum von 5Jahren). Geplant ist auch, dass wir zukünftig MTK und STK durchführen.

Die Produkte der Firma Zimmer-MedizinSysteme werden ausschließlich über den werkseigenen Außendienst vertrieben. Wir stellen aber gern den Kontakt zum jeweiligen Außendienstmitarbeiter her.  

 

 

4.

SSD (Solid-State-Disk), ja, sehr gern, aber nicht am Server????

 

Nach dem wir in vielen Praxen auch ältere Workstationen erfolgreich mit SSD Festplatten umgerüstet haben oder neue PCs mit SSD installiert haben, sind wir von vielen Kunden angesprochen worden, ob eine solch traumhafte Beschleunigung im Praxis-Server nicht auch möglich sei? 

 

Aus folgendem Grund war meines Erachtens vom Einsatz einer SSD als normaler Serverdatenspeicher abzusehen:

SSD haben bauartbedingt, im Gegensatz zu normalen HDD, eine fest „vorprogrammierte Ausfallzeit“. Diese wird durch die Angabe von möglichen Schreibzyklen pro Sektor, vom Hersteller der SSD, angegeben. Nun könnte man natürlich, wie in unseren Serversystemen üblich, eine RAID-I Plattenspiegelung aufbauen, oder?

ABER, die Warscheinlichkeit, dass beide SSD kurz nacheinander ausfallen, ist auf Grund der exakt gleichen Nutzung, extrem hoch!

 

Eine super Lösung, SSD-Caching im RAID-Controller !

 

Da diese Lösung dank der neuen Intel-RST Technologie erschwinglich geworden ist, haben wir uns damit eingehend beschäftigt und auch erste sehr positive Erfahrungen in der Praxis sammeln können.

 

Somit können wir Ihnen in unseren neuen Servern die bewährte RAID-I Technologie auf Wunsch zusammen mit der Beschleunigung durch SSD anbieten! Anfragen sind selbstverständlich erwünscht.

 

 

Kontakt

 
 
Christian Friedrich Oder
IT- Partner der Ärzte GmBH
 
Am Lösegraben 1
04425 Taucha
 
Telefon: 034298 13 511
Telefax: 034298 13 512
 
 

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